Nach dem Abschluss unserer ersten vollen Pilotsaison im Mai wollten wir nüchtern dokumentieren, was sich im Vereinsalltag tatsächlich verändert hat – anhand derselben Zahlen, die wir jedes Quartal mit unserem Partnerclub besprochen haben.
Dreiundzwanzig Profispieler eines Ligue-2-Clubs wurden über die gesamte Saison in Omen Performance begleitet und vier zuvor getrennte Quellen zusammengeführt: tägliche GPS-Last, Verlauf der RPE-Werte nach der Einheit, die medizinische Historie der beiden Vorjahre und Staff-Notizen.
Warum wir den Verlauf eines Spielers bewusst nicht auf eine Wahrscheinlichkeitszahl reduziert haben
Der medizinische Staff brauchte keine Zahl, die scheinbar für ihn entscheidet. Er brauchte beobachtbare Fakten, deren zeitlichen Verlauf und volle Transparenz über fehlende Messwerte.
Jeden Morgen wurden konkrete Indikatoren geprüft – jüngste Belastung, aufgezeichnetes RPE, angegebene Schmerzen, Testergebnisse und relevante Vorverletzungen –, damit der Staff die Form einordnen konnte; jeder Wert blieb direkt mit seiner Quelle verknüpft.
Von vier Stunden manueller Datenpflege auf unter eine Stunde pro Tag
Vor dem Pilotprojekt verbrachte der Staff rund vier Stunden täglich damit, Informationen aus getrennten Portalen zusammenzutragen. Mit Omen Performance sank dieser Aufwand auf unter eine Stunde. Die gewonnenen drei Stunden flossen direkt in die Behandlung am Spieler und führten zu deutlich präziseren klinischen Verlaufsnotizen.