Ein einzelner Verletzungsrisiko-Score presst völlig unterschiedliche klinische Situationen in dieselbe Zahl und verschleiert fehlende Messwerte. Deshalb baut Omen Performance nicht auf einer abstrakten Verletzungswahrscheinlichkeit auf.
Klinische Urteilskraft braucht den Blick auf die Quelle: Der Chefphysiotherapeut muss nachvollziehen können, welche Faktoren sich verändert haben, und gemeinsam mit Arzt und Trainerteam die passende Maßnahme festlegen.
Warum intransparente Risikoscores das Vertrauen der medizinischen Abteilung verlieren
Meldet ein Algorithmus pauschal „hohes Risiko“, ohne offenzulegen, ob eine Sprintspitze, drei Nächte schlechter Schlaf nach einer Auswärtsreise oder eine alte Wadenverletzung dahintersteckt, bleibt dem Therapeuten nur blindes Vertrauen oder Ignorieren.
- Unzulässige Vereinfachung: Reisemüdigkeit und beginnende Sehnenüberlastung verlangen völlig andere Maßnahmen.
- Verdeckte Datenlücken: Fehlen zwei RPE-Aufzeichnungen oder klinische Notizen, täuscht ein Prozentwert eine mathematische Genauigkeit vor, die nicht existiert.
- Keine Handlungsempfehlung: Eine Zahl sagt nicht, ob High-Speed-Meter begrenzt, das Krafttraining angepasst oder der Spieler untersucht werden soll.
Wie erklärbare KI die Morgenbesprechung vorbereitet, ohne dem Staff die Entscheidung abzunehmen
In Omen Performance behält jeder Indikator seine Quelle, sein Zeitfenster und seinen Verlauf. Die KI formuliert eine knappe qualitative Einordnung der beobachteten Faktoren und benennt fehlende Messungen; die fachliche Bewertung und Freigabe bleibt vollständig beim Staff.